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PM der CDU-Fraktion – Dr. Preusch zur neu geltenden Warnstufe

„Die Pandemie ist zur Pandemie der Ungeimpften geworden. Die Mehrzahl der intensivmedizinisch versorgten Patientinnen und Patienten ist nicht geimpft. Dies belegt die Datenlage eindeutig“, sagt der Gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und Notfallmediziner am Universitätsklinikum Heidelberg, Dr. Michael Preusch MdL, mit Blick auf die Registerdaten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) sowie auf die Daten des Landesgesundheitsamtes. „Ungeimpfte erkranken häufiger und treiben damit die Pandemie.“ Die seit heute gültige Warnstufe fuße im Wesentlichen auf dem stationären Versorgungsbedarf der Ungeimpften und sei eine wichtige Maßnahme, um eine Überlastung der Kliniken zu vermeiden. Es gehe schließlich auch darum, die Menschen mit Herzinfarkt, Schlaganfall oder einer Tumorerkrankung weiterhin adäquat versorgen zu können.
„Das Personal in den Krankenhäusern verzichtet gerne auf Applaus, es darf aber eine Wertschätzung seiner Arbeit erwarten, die 24/7 in den Kliniken dieses Landes geleistet wird“, macht der Intensivmediziner deutlich. Teil dieser Wertschätzung sei die Inanspruchnahme der SARS-CoV-2-Impfung, die nachweislich vor komplizierten Verläufen der Infektion schütze und damit effektiv die stationäre Versorgung entlaste.
Angesichts erster Influenza-Meldungen rät Dr. Preusch außerdem zu einer Grippeschutzimpfung gemäß den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes, insbesondere für Menschen ab 60 Jahren. Sowohl die zugelassenen Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 als auch Influenza seien sicher und gut verträglich.
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