Winfried Mack MdL zu den CO₂-Flottengrenzwerten

Zu den Planungen der EU die CO₂-Flottengrenzwerte zu verschärfen sagt der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Baden-Württemberg und Vorsitzender der Sprecherkonferenz aller wirtschaftspolitischen Sprecher von CDU/CSU, Winfried Mack MdL:

„Die EU muss den Reset-Knopf drücken! Das aktuelle Arbeitsprogramm gehört von Kopf auf die Füße gestellt. Unser klares Ziel: Arbeitsplätze zuerst! Wir brauchen einen Geist der Innovation und nicht der Gängelung. Statt immer neuer bürokratischer Hürden sind Technologieoffenheit, Planungssicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen gefragt. Nur so sichern wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie und schaffen Lösungen für die Zukunft Europas.

Deshalb darf es keine weiteren Alleingänge der EU zu Lasten der Automobilbranche geben. Eine Verschärfung der PHEV-Vorschriften wäre ein weiteres, völlig falsches Signal: Sie basiert auf unsicheren Daten und behindert Innovationen. PHEV können – mit steigender elektrischer Reichweite und wachsender Ladeinfrastruktur – einen relevanten Beitrag zur CO₂-Reduktion leisten. Eine regulatorische Abwertung dieser Fahrzeuge nimmt Herstellern und Kunden wichtige Optionen.

Konkrete Auswirkungen zeigen sich bereits: Mehrere Hersteller, darunter führende Automobilunternehmen, haben angekündigt, ihre PHEV-Programme zu überdenken oder gar zu beenden. Dies gefährdet nicht nur tausende Arbeitsplätze in der Automobilbranche und bei Zulieferbetrieben, sondern auch Investitionen in Forschung und Entwicklung zukunftsweisender Technologien. Zudem drohen höhere Fahrzeugpreise für Verbraucherinnen und Verbraucher, was die Akzeptanz klimafreundlicher Mobilitätslösungen schwächt.

Wir fordern daher: Solange die Evaluation der EU-Bewertungen noch läuft, sollten geplante Verschärfungen ausgesetzt werden. Es braucht Technologieoffenheit statt Überregulierung und eine Fokussierung auf bezahlbare, nachhaltige Lösungen für die Zukunft der europäischen Wirtschaft.“

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