Tourismuspolitische Sprechertagung in Baden-Württemberg

Anlässlich der Tourismusmesse CMT in Stuttgart haben sich die Arbeitsgruppe Tourismus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und die tourismuspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der CDU- und CSU-Landtagsfraktionen zu einer Tagung getroffen und für eine weitere Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandortes Deutschland ausgesprochen. Als notwendige weitere Reformschritte im Bereich Tourismus nannten sie die Entlastung der Betriebe, Bekämpfung des Arbeits- und Fachkräftemangels, flexiblere Arbeitszeitregelungen, Bürokratieabbau, Digitalisierung sowie Stärkung aller Verkehrsträger für Geschäfts- und Urlaubsreisen auch durch Investitionen in die Infrastruktur. Die Tourismusexperten unterstrichen zugleich die Bedeutung des Tourismus als wichtigen Wirtschafts- und Standortfaktor.

Die tourismuspolitische Sprecherin der baden-württembergischen CDU-Landtagsfraktion und Gastgeberin des Treffens, Katrin Schindele, hob die Bedeutung des Austausches der Tourismuspolitiker als wichtigen Impulsgeber für Bund und Länder hervor. „Der Tourismus hat sich heute mehr denn je zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt und ist zugleich Motor und Chance regionaler Entwicklung sowie ein sichtbares Aushängeschild unserer Lebensqualität. In Zeiten, in denen sich unsere Kräfte auf einen wirtschaftlichen Aufschwung konzentrieren müssen, gibt uns der Tourismus Stabilität und gewinnt an Bedeutung. Gerade die CMT bietet als deutschlandweit wichtigste Messe für Tourismus den unterschiedlichen Destinationen nah und fern eine hervorragende Bühne, um sich mit ihrer Vielfalt, Qualität und Innovationskraft zu präsentieren und Lust auf das Reisen zu machen – innerhalb Deutschlands ebenso wie darüber hinaus.“

Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Tourismus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Kießling, zeigte sich zufrieden, dass die neue Nationale Tourismusstrategie noch im ersten Quartal im Bundestag beraten werde. Dabei betonte er, dass mit der dauerhaften Senkung der Umsatzsteuer für Speisen in der Gastronomie, der verbesserten Förderung der Deutsche Zentrale für Tourismus, der Senkung der Kosten für die Insolvenzabsicherung von Pauschalreisen sowie der Standortkosten für den Luftverkehr auf Bundesebene die Vereinbarungen des Koalitionsvertrag zum Tourismus bereits in großen Teilen erfüllt und damit wichtige Impulse gesetzt seien.

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