Thomas Dörflinger MdL

Thomas Dörflinger MdL zur Verschiebung der Teilinbetriebnahme von S21

Zur Verschiebung der Teilinbetriebnahme des Bahnprojekts S21 sagt der verkehrspolitische Sprecher und stellv. Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Thomas Dörflinger MdL:

„Der Termin Dezember 2026 für Stuttgart 21 hat nur wenige Monate gehalten – trotz ohnehin geplanter Teilinbetriebnahme. Die massiven Einschränkungen für Fahrgäste wurden viel zu spät und unzureichend kommuniziert. Dass kein neuer Termin genannt wird, ist ein Offenbarungseid.

Hitachi liefert wiederholt nicht wie zugesagt. Gleichzeitig hat die DB selbst Prioritäten falsch gesetzt: Die Finanzierung des dritten Digitalisierungsbausteins (DKS3) wurde fast zwei Jahre von Bahn-Gremien blockiert, Ausschreibungen verzögert und nur unter Vorbehalt gestartet. Diese Versäumnisse haben wesentlich zur heutigen Lage beigetragen.

Jetzt muss das Projekt entschlossen fertiggestellt werden. DB-Chefin Palla muss das Thema zur Chefsache machen. Die Bahn braucht klare, früh veröffentlichte Zeitpläne für Bauphasen und Sperrungen, kurze und möglichst verkehrsarme Sperrpausen, sowie verlässliche Ersatzverkehre. Die Fahrgäste müssen transparent und rechtzeitig informiert werden. Verkehrsminister Hermann muss die Einhaltung dieser Standards eng begleiten und kontrollieren.“

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