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Mehr Verbindlichkeit bei Sicherung der ärztlichen Versorgung auf dem Land

Reinhart betonte zusammen mit den Vertretern der Universitäten Heidelberg, Mannheim, Ulm, Tübingen und Freiburg, dass die Sicherung der ärztlichen Versorgung auf dem Land im Mittelpunkt der aktuell diskutierten Weiterentwicklung des Medizinstudiums stehen muss.  „Wir sind uns mit den medizinischen Fakultäten einig, dass wir verbindliche Maßnahmen brauchen, um dem Ärztemangel auf dem Land entgegen zu wirken“, sagte Reinhart.

Aus unserer Sicht kann nur eine Landarztquote bei der Zulassung zum Medizinstudium verbindlich dafür sorgen, dass in ländlichen Regionen auch in Zukunft eine hausärztliche Versorgung stattfindet. Hausärztliche Curricula im Rahmen des Medizinstudiums, die freiwillig belegt werden, können fachlich sinnvoll sein, garantieren letztlich aber keinen einzigen Landarzt. 

Hintergrund des Gesprächs, an dem auch der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Minfried Mack MdL und unsere Vorsitzende des Arbeitskreises „Wissenschaft, Forschung und Kunst“ Marion Gentges MdL teilnahmen, war der geplante Aufwuchs von 150 zusätzlichen Medizinstudienplätzen. Dieser war von uns lange gefordert worden und ist jetzt mit dem Nachtragshaushalt 2019 beschlossen worden. Dazu sagte Reinhart: „Wir haben die zusätzlichen Medizinstudienplätze im Nachtragshaushalt finanziert mit der klaren Erwartung, dass daraus auch wirklich Landärzte werden.“
Eine Landarztquote bei der Zulassung zum Medizinstudium zur Sicherung der ärztlichen Versorgung auf dem Land gibt es bereits in Nordrhein-Westfahlen. In Bayern, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein ist die Einführung einer entsprechenden Quote geplant. 
  
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